Zwischenmenschliches
Wenn du aus dem Badezimmer kommst, frisch geduscht und mit geputzten Zähnen, und mit ausgebreiteten Armen auf mich zusteuerst, ein völlig dümmliches Grinsen auf dem Gesicht, weiss ich genau, wieviel es geschlagen hat. Auch wenn ich diese plumpe Anmache nicht mag, sehe ich darüber hinweg und gebe mich dir hin, weil ich weiss, dass du Spontansex nichts abgewinnen kannst und dir eine feurigere, erotischere Anmache nicht liegt. Vielleicht wird mich das eines Tages in eine heiße Affäre treiben. Vielleicht kann ich das aber auch verhindern, weil ich in Bezug auf feurige Affären mit heißem Sex in meinem Leben mehr Erfahrungen gesammelt habe, als es vielleicht für eine Frau gut ist. Ich liebe dich, und kann und werde damit leben, dass unser Intimleben anders ist, als ich es mir wünschen würde. Weil du der Mensch bist, mit dem ich mein Leben verbringen möchte. Weil du für mich und für uns jede Menge tust, und auch zu schätzen und zu würdigen weisst, was ich für dich und für uns tue.
flyhigher - 2009/11/16 07:40
26 Kommentare -
Kommentar verfassen170 mal gelesen - 0 Trackbacks
x
Manchen Menschen ist offensichtlich das reale Leben zu langweilig.
Anders kann ich es mir nicht erklären, dass in Bloghofen gestritten werden muss, andere Menschen als Zicken beschimpft werden wieder andere gemaßregelt werden und nach meinem Empfinden in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt werden.
Ich weiss ja nicht, ob sich die Beteiligten persönlich kennen. Selbst dann wäre eine derartige Maßregelung à la "nimm dich nicht so wichtig" höchstens in einer persönlichen e-mail gerechtfertigt, nicht jedoch im öffentlichen Raum - zumindest meiner Empfindung nach.
Die Frage, die sich mir auch stellt, ist, ob sich der Kritisierende da nicht selbst etwas zu wichtig nimmt.
Und wenn sich die Beteiligten nicht persönlich kennen - umso schlimmer. Aufgrund eines geschriebenen Textes, wo ich weder Stimme, noch Tonlage, noch Mimik und Gestik habe, kann ich nicht darauf schließen, wie es gemeint war. Die Höflichkeit (auch im realen Leben) würde es gebieten, zumindest nachzufragen, wie das denn jetzt gemeint war.
Allerdings finde ich es ohnehin lächerlich, dass man sich im Web auch noch streiten muss. Genügen denn die Auseinandersetzungen im realen Leben nicht? Muss man sich noch extra Stress im Web aufladen?
Leute, entschuldigt euch beieinander, vertragt euch, es ist es nicht wert.
flyhigher - 2009/11/11 08:04
16 Kommentare -
Kommentar verfassen165 mal gelesen - 0 Trackbacks
x
... dass es nicht ratsam ist, mit einem Verkaufstrainer mittleren Alters in einer Kleinigkeit seines 2-tägigen Vortrages nicht ganz einer Meinung zu sein?
Ich nicht.
flyhigher - 2009/11/05 08:44
0 Kommentare -
Kommentar verfassen49 mal gelesen - 0 Trackbacks
x
Meine Lieblingscousine heiratet. Am Samstag. Wie immer bin ich verdammt spät dran. Ein 10-strophiges Gedicht, das ich von Hochdeutsch in Mundart umgedichtet habe (schließlich befinden wir uns in der tiefsten Steiermark), will noch auswendig gelernt werden. Selbiges Gedicht will noch auf A3-färbiges Papier aufgedruckt werden, mit Bändern verziert und gerahmt werden. Ich bin spät dran, und bastlerisch völlig unbegabt. Die Bänder habe ich in einer Harakiriaktion am Freitag bereits erstanden. Gestern habe ich ebenfalls in einer Harakiriaktion ein Dirndlkleid für mich und eine Lederhose samt Jacke für den HTT besorgt – schließlich ist es eine Trachtenhochzeit. Und wenn in der tiefsten Steiermark eine Trachtenhochzeit gefeiert wird, kommt man nicht modern. Man will sich schließlich nicht den Unmut der Verwandten, geschweige denn der Mutter zuziehen. Obwohl seit gestern nicht gewiss ist, ob Mutter teil nimmt. Sie hat zumindest mal angefragt, ob sie denn eventuell mit mir mitfahren könne, weil ihr Freund die Hochzeit verweigert, jedoch muss sie, wenn sie mit mir fährt, eine Übernachtung in Kauf nehmen, was sie überhaupt garnicht mag. Autofahrten mit meiner Mutter sind sehr sehr anstrengend. Eineinhalb Stunden mit ihr auf engstem Raum führen meist zu nicht wiedergutzumachenden Auseinandersetzungen. Aber sie kann es sich ja schließlich noch anders überlegen und der Hochzeit fern bleiben.
Da ich derzeit Lieblingsziel meiner giftsprühenden Mutter bin, sie in letzter Zeit den Bogen bereits mehrmals überspannt hat, und auch mein Geduldsfaden irgendwann reisst, wünsche ich mir fast, sie entscheidet sich fürs Daheimbleiben.
Notiz an mich selbst: Husch husch, es ist bereits Mittwoch, das Geschenk ist noch nicht fertig!!!
flyhigher - 2009/10/21 07:31
8 Kommentare -
Kommentar verfassen90 mal gelesen - 0 Trackbacks
x
Mein HTT erzählt im angeheiterten Zustand vom Keller räumen, und veranschaulicht mittels großen Gesten, wie er die Lampen, die er schon vor der Siedelei wegwerfen wollte, was ich ihm untersagt hatte, nach nunmehriger Erlaubnis zum Auto und danach zum Entsorgungshof brachte. Während meine Freundin und ich vor Lachen den Tränen nah sind, ist die Tochter der Freundin aufgrund unserer gegenseitigen Neckereien und Zurechtweisungen überzeugt: „Nein, ich bin sicher kein Beziehungsmensch! Ich bleibe lieber allein!“
Ich hoffe, wir haben keinen Schaden fürs Leben hinterlassen!
flyhigher - 2009/10/20 07:30
4 Kommentare -
Kommentar verfassen70 mal gelesen - 0 Trackbacks
x
Im Zuge unserer Umbau- und Einzugsarbeiten ergab sich folgendes Gespräch:
HTT: Fly, kannst du mal herschauen?
Fly: Schatz, ich hab grad die Hände voll!
HTT: SOFORT!
Fly: Huch! Ich eile!
Ich lasse alles fallen und stürme zum soeben vom HTT montierten Schlüsselkasten: Was gibt’s?
HTT: Sag mir, welche von den Schlüsseln du noch in Verwendung hast, und welche nicht.
Fly: Und dafür musste ich jetzt alles liegen und stehen lassen?
HTT grinst diabolisch: Ich muss auch immer sofort kommen, wenn du schreist!
(Nur im Falle Zweifel aufkommen sollten: "Schreien" steht in dem Falle für "mich rufen"!)
flyhigher - 2009/10/15 07:52
9 Kommentare -
Kommentar verfassen91 mal gelesen - 0 Trackbacks
x
... wenn man mir erst sagt, ich soll das entscheiden, und mir dann sagt, meine Entscheidung sei nicht gut, und man möchte es genau anders rum haben.
Quasi ein Test, ob ich "richtig" entscheiden würde.
Thanks, you made my day!
flyhigher - 2009/09/23 09:15
7 Kommentare -
Kommentar verfassen102 mal gelesen - 0 Trackbacks
x
Nachmotzen ertrag ich ja überhaupt nicht! Wenn etwas vermeintlich fertig diskutiert ist, und ich bin beim weggehen, und jemand motzt mir dann nach, dann schlägts Granada. Wollte ich nur erwähnt haben.
(Und dabei geht es NICHT um meinen halben Twintower!)
flyhigher - 2009/09/03 07:31
8 Kommentare -
Kommentar verfassen119 mal gelesen - 0 Trackbacks
x
Freude schenken ist in unserer Familie garnicht so einfach.
Mein Onkel feiert am Samstag seinen 70igsten Geburtstag. Da ich bei meiner Großmutter aufwuchs und diese 10 Kinder hatte, die wiederum teilweise bereits verheiratet waren, aber alle entweder in Großmutters Haus oder in der ganz nahen Umgebung lebten, hatte ich viele Ziehväter und Ziehmütter. So auch mein oben genannter Onkel, der einer der wenigen war, bei dem ich mich sehr wohl und aufgehoben gefühlt habe, der mich nicht andauernd ausgeschimpft oder zurechtgewiesen hat, der viel mit mir unternommen hat...
Also habe ich gestern abend ein Gedicht geschrieben, über meine Erlebnisse mit meinem Onkel. Beim Schreiben schon kamen mir die Tränen der Rührung. Mein Onkel wird sich über dieses Gedicht sehr freuen, und wird ebenfalls Tränen der Rührung in den Augen haben.
Im selben Moment denke ich daran, dass meine Mutter vermutlich ebenfalls bei der Feier sein wird. Lese ich dieses Gedicht vor, fühlt sie sich wieder zurückgesetzt. Dabei würde es grad so gut funktionieren zwischen uns zwei. Will ich das wirklich gefährden?
Antwort: Ja. Sie hat mich bei den Großeltern abgegeben. Es war nicht meine Entscheidung, bei ihren Eltern und all ihren Geschwistern groß zu werden. Und wenn ich meinem Onkel "Danke" sagen möchte, vor versammelter Mannschaft, dann muss sie das "halten können". Wenn sie nicht damit zurecht kommt, muss sie halt wieder ein paar Wochen spinnen. Ich kann ihr nicht helfen.
flyhigher - 2009/08/21 07:30
2 Kommentare -
Kommentar verfassen73 mal gelesen - 0 Trackbacks
x
Ich mag es, wenn du mich mit Blicken ausziehst.
Ich mag es, wenn du mich leidenschaftlich küsst.
Ich mag es, wenn du mich fest an dich drückst, deine
Hände auf meinem Arsch, und dich an mir reibst.
Ich mag es, wenn du meine Brüste in die Hand nimmst und feststellst, dass diese die deinen sind.
Ich mag es, wenn du mir sagst, dass du mich geil findest.
Ich mag es, wenn du mir sagst, was du magst.
Ich mag es, wenn du in tiefere Regionen vordringst, und deine Zunge meine Scham erforscht.
Ich mag es, wenn du mir sagst, ich soll mich umdrehen.
Ich mag es, wenn du in mir bist, und mir sagst, wie sehr es dir gefällt.
flyhigher - 2009/08/11 07:38
10 Kommentare -
Kommentar verfassen170 mal gelesen - 0 Trackbacks
x