Berührt
In einer Serie gab es eine Sterbeszene. Jemand beugte sich genauso über den Sterbenden, wie ich es bei meinem Stiefvater tat. Er flüsterte ihm Worte zu, wie ich es bei meinem Stiefvater tat. Es waren die letzten paar Minuten seines Lebens, und er verstarb in seinen Armen, so wie mein Stiefvater in meinen.
Und ich brach in verzweifelte Tränen aus, konnte mich nur schwer wieder beruhigen, das Gefühl der Ungerechtigkeit, Machtlosigkeit, Angst, Verzweiflung von vor nicht ganz einem Jahr kam wieder hoch. Ich bin wohl noch lange nicht durch mit diesem Thema.
Und ich brach in verzweifelte Tränen aus, konnte mich nur schwer wieder beruhigen, das Gefühl der Ungerechtigkeit, Machtlosigkeit, Angst, Verzweiflung von vor nicht ganz einem Jahr kam wieder hoch. Ich bin wohl noch lange nicht durch mit diesem Thema.
flyhigher - 2009/06/17 07:40
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hidden_mask - 2009/06/18 01:10
es sind viele jahre seither vergangen ...
... ich war gerade mal etwas über zehn jahre alt.
sah etwas im fernsehen, das mich sehr berührte.
darauf hin schrieb ich meiner großmutter zu weihnachten einen brief. am tag des heiligen abends öffnete sie das "geschenk" - da sie ihre lesebrillen nicht mit dabei hatte, durfte ich den brief vor versammelter familie vorlesen. es hatte sie sehr berührt und ich war froh, ihr meine gefühle mitzuteilen, so lange sie für uns noch da war ...
damals war mir diese situation sehr peinlich - mittlerweile lebt meine großmutter nicht mehr - im nachhinein bin ich sehr froh darüber, dass ich ihr das jahre vor ihrem tod geschrieben und zugestanden hatte. die weihnachten darauf hatte sie immer wieder betont, das dies eines der schönsten geschenke gewesen sein, die sie jemals erhalten habe ...
in diesem sinne möchte ich dir mitteilen:
sei nicht traurig darüber, wen oder was du verloren hast.
lebe das schöne und freudige für sie/ihn und auch für dich weiter ...
es ist eine botschaft, die in dir weiter lebt!
... ich war gerade mal etwas über zehn jahre alt.
sah etwas im fernsehen, das mich sehr berührte.
darauf hin schrieb ich meiner großmutter zu weihnachten einen brief. am tag des heiligen abends öffnete sie das "geschenk" - da sie ihre lesebrillen nicht mit dabei hatte, durfte ich den brief vor versammelter familie vorlesen. es hatte sie sehr berührt und ich war froh, ihr meine gefühle mitzuteilen, so lange sie für uns noch da war ...
damals war mir diese situation sehr peinlich - mittlerweile lebt meine großmutter nicht mehr - im nachhinein bin ich sehr froh darüber, dass ich ihr das jahre vor ihrem tod geschrieben und zugestanden hatte. die weihnachten darauf hatte sie immer wieder betont, das dies eines der schönsten geschenke gewesen sein, die sie jemals erhalten habe ...
in diesem sinne möchte ich dir mitteilen:
sei nicht traurig darüber, wen oder was du verloren hast.
lebe das schöne und freudige für sie/ihn und auch für dich weiter ...
es ist eine botschaft, die in dir weiter lebt!
flyhigher - 2009/06/19 07:58
Danke, das versuche ich, und es gelingt mir auch ganz gut. Ich habe ihn in lieber Erinnerung, und habe ihn auch gehen lassen. Manchmal kommt die Situation einfach hoch, und damit muss ich wohl noch abschließen...

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