Freunde IV
und damit der letzte Beitrag der Miniserie ;-)
Es mutet mich eigenartig an, dass alle mir wirklich nahe stehenden Freunde mein Leben über kurz oder lang verlassen. Trotz intensiver Selbstreflektion kann ich nichts feststellen, was derartige Aktionen rechtfertigen würde. Von Freunden erwarte ich mir, dass sie mich akzeptieren, wie ich bin, so wie ich es ihnen gegenüber ja auch praktiziere. Und so ein schrecklicher Mensch bin ich nicht, dass man es mit mir nicht aushalten würde. Glaube ich. Wenigstens.
Wenn dieses Freunde-Sterben so weitergeht (eine weitere Freundin ist vor einiger Zeit von hier weggezogen, die Freundschaft funktioniert zwar auch auf die Entfernung, aber sie ist eben nicht vor Ort), sehe ich mich als einsamen Menschen, außerhalb meiner Beziehung mit meinem halben Twintower.
Alle Versuche, neue Freunde zu finden, und Vertrauen zu ihnen zu fassen, verlaufen irgendwie im Sand. Obwohl ich sehr kontaktfreudig bin. Obwohl ich, meines Erachtens nach, ein sehr umgänglicher Mensch bin. Mit dem Alter wird es schwieriger, echte Freundschaften zu schließen, stellte ich fest.
Es ist kein Problem in dem Sinn, ich habe sehr nette und liebe Leute in meinem Umfeld, mit denen ich gerne etwas unternehme oder auch bequatsche, aber Vertraute habe ich nur noch B, die weggezogen ist, die ich nur noch telefonisch besudern kann, und die sich mein Gesudere anhört, selbst aber nie sudert. Einseitig irgendwie.
Dieses Thema beschäftigt mich schon etwas länger, und immer wieder stelle ich fest, dass es zwar neue Bekannte in meinem Leben gibt, sich aber daraus keine Freundschaften entwickeln. Warum ist das so? Finde ich den Fehler bei mir bloß nicht? Oder wird es, je älter man wird, tatsächlich schwieriger, enge Freundschaften zu knüpfen? Geht es da anderen Menschen genauso wie mir?
Es mutet mich eigenartig an, dass alle mir wirklich nahe stehenden Freunde mein Leben über kurz oder lang verlassen. Trotz intensiver Selbstreflektion kann ich nichts feststellen, was derartige Aktionen rechtfertigen würde. Von Freunden erwarte ich mir, dass sie mich akzeptieren, wie ich bin, so wie ich es ihnen gegenüber ja auch praktiziere. Und so ein schrecklicher Mensch bin ich nicht, dass man es mit mir nicht aushalten würde. Glaube ich. Wenigstens.
Wenn dieses Freunde-Sterben so weitergeht (eine weitere Freundin ist vor einiger Zeit von hier weggezogen, die Freundschaft funktioniert zwar auch auf die Entfernung, aber sie ist eben nicht vor Ort), sehe ich mich als einsamen Menschen, außerhalb meiner Beziehung mit meinem halben Twintower.
Alle Versuche, neue Freunde zu finden, und Vertrauen zu ihnen zu fassen, verlaufen irgendwie im Sand. Obwohl ich sehr kontaktfreudig bin. Obwohl ich, meines Erachtens nach, ein sehr umgänglicher Mensch bin. Mit dem Alter wird es schwieriger, echte Freundschaften zu schließen, stellte ich fest.
Es ist kein Problem in dem Sinn, ich habe sehr nette und liebe Leute in meinem Umfeld, mit denen ich gerne etwas unternehme oder auch bequatsche, aber Vertraute habe ich nur noch B, die weggezogen ist, die ich nur noch telefonisch besudern kann, und die sich mein Gesudere anhört, selbst aber nie sudert. Einseitig irgendwie.
Dieses Thema beschäftigt mich schon etwas länger, und immer wieder stelle ich fest, dass es zwar neue Bekannte in meinem Leben gibt, sich aber daraus keine Freundschaften entwickeln. Warum ist das so? Finde ich den Fehler bei mir bloß nicht? Oder wird es, je älter man wird, tatsächlich schwieriger, enge Freundschaften zu knüpfen? Geht es da anderen Menschen genauso wie mir?
flyhigher - 2009/07/31 07:48
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