Freitag, 6. November 2009

Flexibel?

Ich bin zur Zeit zeitlich sehr unflexibel (Yes, Mme Lay). Termine über Termine füllen meinen Kalender - es beginnt bereits die Vorweihnachtszeit, wo sowohl beruflich als auch privat jedes Jahr irgendwie Vollstress ausbricht. Hinzu kommen noch die Physiotherapien und Arztbesuche, mit denen ich schließlich nicht rechnen konnte.

Nun führe ich natürlich einen Kalender - anders wäre ich nicht in der Lage, einen Überblick über dieses Chaos zu behalten.

Mein Kalender liegt vor mir auf dem Schreibtisch. Ich trage meine To-do's handschriftlich ein, so wie in guten alten Zeiten. Blackberry? Habischnit. Handy? Habisch - ist aber irgendwie mühsam. Und Sie?
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Donnerstag, 5. November 2009

Wussten Sie...

... dass es nicht ratsam ist, mit einem Verkaufstrainer mittleren Alters in einer Kleinigkeit seines 2-tägigen Vortrages nicht ganz einer Meinung zu sein?

Ich nicht.
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Mittwoch, 4. November 2009

Vorfall

Damit hatte ich nicht gerechnet. Echt nicht. Ich dachte immer, mir passiert das nicht, ich habe meinen Körper soweit im Griff, dass ich davon nie betroffen sein werde.

Jetzt habe ich 2 davon. YEAH! Wenn schon, dann greife ich mit beiden Händen zu, wie immer im Leben.

2 Bandscheibenvorfall, zwischen 3. u. 4. LW und zwischen 5. LW und 1. SW. Ja, danke auch Universum. Als hätte ich so nicht gewusst, dass es viel zu tun gibt.

ICH WUSSTE ES JA!!! Es war nicht nötig, mich mit doppeltem BSV darauf aufmerksam zu machen!!!

Gut, den Arsch hab ich erst nach der Diagnose hochgekriegt. Zugegeben. Jetzt heisst es ausbaden, therapieren sowohl in die eine als auch in die andere Richtung, und hoffen, dass mir eine OP erspart bleibt.

Ansonsten sitze ich in einem Verkaufsseminar und lerne, dass ich den Kunden reden lasse... ;-).
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Montag, 2. November 2009

Neues Wohnen

Zusammenziehen war für mich immer mit Angst behaftet. Da ich selbst nicht grade ein einfacher Mensch bin, es mit meiner Flexibilität nicht grad weit her ist (im privaten Bereich...) und meine Beziehungen ja alle eher von kurzer Dauer waren, habe ich mich auf das Abenteuer "Zusammenziehen mit dem HTT" mit Bauchschmerzen eingelassen.

Was habe ich jetzt davon?

Der HTT war dieses Wochenende auswärts, und ich fühlte mich so richtig alleingelassen in der großen Wohnung. Ist mir in meinem Leben noch nie passiert. Eigenartiges Gefühl, sowas!

So schnell geht das also, und ich bin allein nicht mehr lebensfähig. Interessante Erfahrung.
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Freitag, 30. Oktober 2009

Vom Glück

Glücklich sein ist eine Gabe. Das Glück will hart erarbeitet werden, es fliegt einem nicht einfach zu. Die Arbeit besteht darin, sich jeden Tag, jede Stunde, immer wieder vor Augen zu führen, wie gut es einem geht.

Manchmal geht einem das verloren, manchmal kann man sich sein Glück nicht vor Augen führen. Nämlich dann, wenn einen Ereignisse schwächen. Dann ist es schwer, wenn nicht gar unmöglich, die Bilder des Glücks zu sehen. Auch in diesen Zeiten gilt: Üben, üben, üben, dann kommen die Glückstage wieder von alleine.

Ich darf für mich in Anspruch nehmen, in meinem Leben sehr gut gelernt zu haben, glücklich zu sein, und dieses Glück auch schätzen zu wissen. Auch wenn es dann Personen gibt, die für mich sehr wichtig sind, und trotzdem immer wieder versuchen, mir die Zitronen zuzuschanzen. Egal, nach einer kleinen Weile mach ich wieder Limonade draus, um ein altes Klischee zu bedienen.

Wie gut es mir tatsächlich geht, lässt sich unter anderem (nicht ausschließlich, aber unter anderem) am Leid und an den Sorgen meiner Umgebung ablesen. Da ist ein Ehepaar, bei ihr wurde vor einigen Monaten Bauchspeichelkrebs diagnostiziert. Nun liegt er mit 3(!!!) Bypässen im Krankenhaus. Da ist meine mich liebende Mutter, die sich von allem und jedem persönlich angegriffen fühlt, und als einzig Schuldige an ihrem angeblich so verpfuschten Leben ihre einzige Tochter sieht, und so verbittert ist, dass sie das Leben einfach nicht genießen kann. Da gab es meinen lieben Freund F., sein Todestag jährt sich am Dienstag zum bereits 5. Male, und ich kann mir vorstellen, wie es seiner Mom noch immer damit geht. Oder die Frau meines Onkels, der viel zu früh vor 4 Jahren ins Gras biss, die bis heute nur in schwarzer Trauerkleidung das Haus verlässt und der kaum ein Lachen zu entlocken ist – ganz im Gegensatz zu früher. Und meine Großeltern, die in ihrem hohen Alter miterleben mussten, dass ihr ältester Sohn hundeelend krepieren musste, nach einem wenig würdevollen Todeskampf, und denen für ihre letzten Lebensjahre das Herz herausgerissen wurde, und die nun in ihrem Leben kaum noch Sinn erkennen können.

Glück ist erlernbar. Davon bin ich überzeugt. Ich habe viel gelernt. Und bin sehr dankbar, dass ich Glück lernen durfte, dass mir Instrumente in die Hand gegeben worden sind, mein Glück zu erkennen und zu fassen. Die Arbeit, sich das Glück zu erhalten, ist hart, ist aber nichts im Vergleich zu den Zeiten, wo Kämpfen (gegen Windmühlen natürlich!) bei mir an der Tagesordnung stand. Ich bin glücklich!
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Donnerstag, 29. Oktober 2009

Alles halb so schlimm

Alles halb so schlimm, der Arzt sagt, wir müssen nur den Vorfuß amputieren, den Rest meines Beines kann ich behalten.

Ernsthaft: Er meint, solange ich den Fuß bewegen kann, ist eine OP sowieso nicht nötig, ich bekomme heute und morgen Infusionen, wenn dann bis Montag das Taubheitsgefühl nicht verschwunden ist, werde ich in die Röhre geschoben. Montag beginnt dann auch die Physiotherapie, und schon bin ich wieder die alte Fly!

Und soll ich euch was sagen Leute? Es geht mir sowas von guuuuuut!
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Mittwoch, 28. Oktober 2009

Autobahnanomalien

Da bin ich gestern eine knappe dreiviertel Stunde auf Deutschlands Autobahnen unterwegs, und was sagt der Verkehrsfunk?

1. Meldung: Fußgänger auf der Autobahn.
2. Meldung: Fußgänger auf einer anderen Autobahn.
3. Meldung: Radfahrer auf der Autobahn.
4. Meldung: Freilaufender Hund auf der Autobahn.

Hallo, ihr Deutschen!

Ich möchte mir nicht ausmalen, was gewesen wäre, wenn ich länger in Deutschland unterwegs gewesen wäre.
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Dienstag, 27. Oktober 2009

So ein Tag....

Mein verlängertes Wochenende hatte es in sich!

Samstag Hochzeit meiner Lieblingscousine. Ahja, Gedicht! Man ließ mich bis 23 Uhr zittern, bevor ich endlich erlöst wurde und vortragen durfte. Bis dahin hielt ich mich mit Alkohol natürlich sehr zurück, schließlich wollte ich würdevoll auftreten. Ist ja schließlich Verwandtschaft ;-).
Gefeiert wurde bis 2:00 Uhr (neuer Zeit!)
Happy life to you B&R!

Sonntag Vierziger-Feier mit sehr gutem Essen, allerdings einer völlig übermüdeten fly, die dann noch gefordert war, Thesen zu widerlegen... Gefeiert wurde bis 1:30 Uhr.

Montag endlich ein Ruhetag! Herrlich! Ich bin zu alt, um 2 Tage hintereinander full speed zu geben. Definitiv!

Hat von euch jemand Erfahrung mit Ischias? Die Zehen und der Knöchel sind jetzt taub. Hab erst am Donnerstag die Möglichkeit zum Arzt zu gehen - gibts dazwischen irgendwelche Erfahrungsberichte?
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